Sign Dr. Helmut Kaindl
PROKTOLOGIE
VENEN
ÄSTHETIK
INFOS
INSTITUT
ZUR PERSON
HOME
 
 
 

Stuhlinkontinenz

Stuhlinkontinenz ist das Unvermögen willkürlich Stuhl zurückzuhalten, es kommt zu unfreiwilligem Abgang von geformtem oder flüssigem Stuhl oder Winden. Für den Betroffenen gibt es kaum etwas Peinlicheres. Da es als gesellschaftliche Schande angesehen wird, sprechen die Betroffenen oft weder mit ihren nächsten Angehörigen noch mit ihrem Partner darüber. Oft wagen sich diese Patienten nicht mehr außer Haus und sind sozial isoliert.

Ursachen
Die Ursachen sind sehr vielschichtig und sind nur durch genaue Anamnese und spezielle Untersuchungsverfahren zu diagnostizieren.

Leichtes Stuhlschmieren kann durch große Hämorrhoiden verursacht sein.

Ein Geburtstrauma mit ausgeprägtem Dammriss kann zur Verletzung des Schließmuskels und damit zur völligen Inkontinenz führen.

Bei Frauen mit mehreren Entbindungen kann es aufgrund der Beckenbodenüberdehnung und -senkung in späterer Folge zu unterschiedlicher Ausprägung der Inkontinenz in kommen.

Nach einem Schlaganfall kann eine Lähmung des Schließmuskels zu Inkontinenz führen.

Nicht zuletzt kann ein chirurgischer Eingriff am After die Ursache sein.

Untersuchung
Zur Untersuchung und Abschätzung des Ausmaßes der Stuhlinkontinenz dient die Schließmuskeldruckmessung. Dabei wird eine kleine Sonde in den After eingeführt. Mit Hilfe einer Messvorrichtung kann dann die Schließmuskelkraft in Ruhe und beim Kneifen beurteilt werden.

Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei. Zusätzliche Information über den Schließmuskel liefert eine Ultraschalluntersuchung des Afters.

Behandlung
Nach dem jeweiligen Befund richtet sich die individuell abgestimmte Behandlung:
Beckenbodengymnastik, Schließmuskeltraining, Biofeedback sowie operative Schließmuskelrekonstruktion sind nur einige der vielen Möglichkeiten.

nach oben